Hilferuf an die Legislative

Aufsuchen von Politikern:

In den vergangenen drei Jahren hatte ich mehrere, teils hochrangige Politiker diverser Bundesparteien aufgesucht, um ihnen mein Anliegen vorzutragen.

Der Tenor war fast immer derselbe:

„Man hätte dies auch schon oft gehört und die Anzahl der Väter bzw. Vätervereinigungen, die diesbzgl. Dinge an einen herantragen würden, würde immer größer! Man fände es auch schrecklich, wolle sich einsetzen, könne aber nichts versprechen. Man hätte ja auch nicht viel Möglichkeiten!“.

Nicht viel Möglichkeiten???

Wer ist denn die gesetzgebende Gewalt (Legislative) und wer wird denn vom Volke gewählt?

 

Art. 3 des Grundgesetzes besagt:

(1)Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der              Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

(3)Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder

bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

 

Anderweitig werden ja auch neue Gesetze verabschiedet oder modifiziert (s. geplantes Gesetz zur Beschneidung oder gesetzliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften)!

Und das soll in diesem Falle zum Wohl der Kinder nicht möglich sein???

 

 

Petitionsanträge an Land und Bund:

Diese wurden mit Begründungen abgelehnt, die gar nicht auf das eigentliche Thema ausgelegt waren!

Gewünscht war ein Antrag auf Gesetzesänderung bzgl. dem im Gesetz als Normalfall verankertem, paritätischen Wechselmodell.

Begründet wurde das Ganze dann mit so Dingen wie „Wir haben Gewaltenteilung und dürfen uns in richterliche Entscheidungen nicht einmischen!“.

Das war auch nicht gefordert, sondern lediglich die Bitte an die Politik, sich für uns Väter mit Verabschiedung eines Gesetzes (ein im Gesetz als Normalfall geltendes paritätisches Wechselmodell) einzusetzen.

 

Stimmen aus dem „Volke“:

Ich hatte letztens mit einem ehemaligen Schulfreund telefoniert, der als Kinderarzt praktiziert.

Als ich ihm erneut von meinem Leid berichtete, antwortete er mit den Worten:

„Mensch, das weiß doch heute jeder, wie beschissen Väter in diesem Staat behandelt werden!“.

 

Treffender hätte man es meiner Meinung nicht sagen können!