Jugendamt, Familiengericht und Sonstiges

Die im Folgenden geschilderten Sachverhalte basieren auf meinen persönlichen Erfahrungen. In unzähligen Gesprächen mit sogenannten Dritten wurde mir aber immer wieder ähnliches berichtet.

Die Eindrücke und Erfahrungen waren dabei nahezu deckungsgleich!

 

 

Jugendamt:

Diese solidarisieren sich in der Regel genau wie in meinem Fall mit den Kindesmüttern und gegen die Kindesväter.

Nach außen versucht man sich liberal und fortschrittlich zu präsentieren aber die Realität sieht leider ganz anders aus. Bemüht man sich als Vater rechtzeitig um eine Zusammenarbeit zum Wohl des Kindes so wird man(n) abgewimmelt und vertröstet. Kommt es dann endlich zu einem Termin, wird man in der schriftlichen Stellungnahme an das Gericht insgesamt negativ hingestellt (war unbeherrscht, forderte, entwertete die Kindesmutter, …). Auch wird das eigene, gesprochene Wort oftmals umgedreht, so dass es gegen den Vater verwendet werden kann.

Dies ist dann die sogenannte Unterstützung für das Familiengericht!

Eine Mitarbeiterin in Führungsposition von meinem zuständigen Jugendamt sagte mir persönlich folgende Sätze: „Wenn die Kindesmutter es nicht will, werden Sie das Kind über das übliche Maß hinaus nicht bekommen – das ist immer so!“ und "Ein paritätisches Wechselmodell wollen wir nicht und dieses wird es in Deutschland auch nie geben!“ und „Die Richter lehnen sich an die Rechtsprechung vom OLG an und werden in der Regel für die Mutter entscheiden!“.

 

 

Familiengericht:

Es sind Aussagen von Richtern bekannt wie „Ein Kind gehört zur Mutter und damit basta!“.

Familiengerichte sind in der Regel häufig überlastet, was meiner Meinung nach ein hausgemachtes Problem ist! Gäbe es bei uns auch das im Gesetz verankerte Wechselmodell, so könnten sich Jugendämter und Gerichte auf die wirklich brisanten Fälle fokussieren, anstatt Kindern in unzähligen und meistens unnötigen Verhandlungen ihren liebevollen Vätern aus dem alltäglichen Leben zu entreißen! Ein Familienrichter benötigte keinerlei Fachausbildung (wie z. B. ein Fachanwalt für Familienrecht) und das Familiengericht ist oftmals nur eine Durchgangsstation für ihn für einige Monate. Wer möchte schon gerne anecken und Abseits der üblichen deutschen Rechtsauffassung urteilen, so dass der Beschluss später durch eine höhere Instanz revidiert werden könnte? Wo bliebe denn dann dabei die richterliche Unabhängigkeit?

Die Meinung des Jugendamtes wird gerne angenommen, um einen entsprechenden Beschluss zu Gunsten der Mütter zu verkünden.

Das Gericht hat auch die Möglichkeit, eine Rechtspflege (Anwalt des Kindes) oder ein psychologisches Gutachten zu bestellen.

 

 

Rechtspflege:

Agiert in der Regel so wie das Jugendamt und kostet nur unnötiges Geld!

 

 

Psychologischer Gutachter:

Der Richter und auch nur dieser kann alleine den Gutachter bestimmen!

Dazu sind mir folgende Gedanken durch den Kopf gegangen:

Ein Richter hat wahreinlich einen Pool von mindestens 20 verschiedenen Gutachtern. Er wird wissen, zu welchen Entscheidungen die einzelnen Gutachter (in der Regel studierte Psychologen) tendieren. Also könnte man doch alleine durch die Wahl des Gutachters auch eine gewünschte Entscheidung bewirken.

Anders herum betrachtet sah ich bei einem Termin vor dem Amtsgericht, wie sich Psychologen durch öffentliche Aushänge beim Gerichtsdirektor um Bestellungen bemühten.

Für ein familiengerichtliches Gutachten bekommt ein oftmals finanziell nicht unbedingt üppig gestellter Psychologe bis zu 6.000,- €. Da solche Aufträge in der Nahrungskette eines Psychologen gerne gesehen sind, wird dieser um zukünftig öfters bestellt zu werden dann auch wahrscheinlich im Sinne der familiengerichtlichen Auffassungen zu einem entsprechenden Gutachten kommen.