Mütter und Kindeswohl

Das sogenannte Wohl des Kindes wird ja häufig herangeführt, um Beschlüsse damit zu begründen.

 

Mütter, die wirklich auf das Wohl ihrer Kinder bedacht sind, werden auch entsprechend handeln und versuchen, auf der Elternebene vernünftig mit dem Kindesvater zum Wohl ihrer Kinder zu agieren! Dabei kann häufig auch eine Mediation helfen.

Kinder brauchen Mama und Papa und diese sollten beide integraler Bestandteil in der Entwicklung, Betreuung und Erziehung eines Kindes sein.

Der Staat sollte froh sein, wenn es zwei liebevolle Elternteile für ein Kind gibt und alles dafür tun, dies auch entsprechend zu fördern.

 

Eltern (meistens Mütter) die anders handeln und ihr Kind wohlmöglich aus persönlichen und gekränkten Belangen heraus als Racheobjekt gegen den anderen Elternteil instrumentalisieren, handeln ganz bestimmt nicht zum Wohl des Kindes!

 

Der BGH sagt in diesem Falle auch ganz eindeutig:

Mangelnde Bindungstoleranz ist ein eindeutiges Indiz für Kindeswohlgefährdung und führt zum sofortigen Entzug vom Aufenthaltsbestimmungsrecht!

Leider wird die Bindungstoleranz von unteren Rechtsinstanzen meistens so interpretiert, dass destruktives Verhalten der Kindermutter in konstruktives und konstruktives Verhalten des Kindesvaters in destruktives umgewandelt wird.

 

Aber der Weg zum BGH ist leider weit und steinig!

Übrigens kommt es nicht selten vor, dass der europäische Gerichtshof im Nachhinein für solche familiären Entscheidungen die BRD wegen Menschenrechtsverletzung zu einer Geldstrafe verurteilt!

Leider ist diese dann meistens gering und bezahlt wird sie vom Steuerzahler!