präventive Maßnahmen

Im Nachhinein ist man(n) als Vater meistens schlauer, aber dann ist es meistens auch schon zu spät!

 

 

 

Wenn ich es recht verstanden habe, gibt es zwei (eigentlich nur eine) präventive Maßnahme(n), die die „beschissene Situation“ der Väter zu Gunsten der Väter verändern können:

 

Der Ehevertrag: Wenn man sich liebt und die Welt (noch) voller Sonnenschein ist, so gerät leider diesbzgl. auch oft das logische Denken in den Hintergrund! Die Statistik spricht eine andere Sprache und die Mathematik lügt nicht, da sie eine exakte Wissenschaft ist! Jede dritte Ehe wird mittlerweile innerhalb der ersten sieben Ehejahre geschieden, wobei die Tendenz weiter steigend ist! Neben der finanziellen Absicherung kann man auch die Absichtserklärung, eventuelle eheliche Abkömmlinge (sprich Kinder) im Falle einer Scheidung danach nach den Grundsätzen des paritätischen Wechselmodells betreuen zu wollen, mit in den gemeinsamen Ehevertrag aufnehmen. Da dies nur eine Absichtserklärung ist, ist diese zwar nicht unbedingt Recht bindend, erhöht aber enorm die Chancen! Ein Gericht wird oftmals zu der Einsicht kommen, dass dies die gemeinsame Absicht beider Elternteile war und diese dann auch in der Regel so beschließen. Übrigens, einen gemeinsamen Ehevertrag kann man auch noch nach der Eheschließung aufsetzen!

 

Kindesentzug durch den Vater: Ist zwar nicht unbedingt die sogenannte „feine, englische Art“, aber wenn ich es recht verstanden habe, könnte dies in der Regel zum Ziel führen! Jugendämter u. s. w. behaupten zwar gerne das Gegenteil, aber „gleiches Recht“ für alle (Art. 3 des Grundgesetzes). Ich habe extra einen belegbaren Termin an einem kinderpsychologischen Institut einer bekannten deutschen Universität wahrgenommen. Dort stellte ich mehrfach einem promovierten Kinderpsychologen, der Jahrzehnte lang Gutachten in Sorgerechtverfahren geschrieben hat folgende Frage: „Was wäre gewesen, wenn ich anstelle der Kindesmutter ihr das Kind entrissen hätte und mich mit diesem für sechs Wochen vor dieser versteckt hätte“? Die Antwort war nach meinem Verständnis bzw. meiner Erinnerung heraus jedes Mal dieselbe! Dann wäre Ihnen als Vater das Kind zugesprochen worden!!! Denn wenn beide Elternteile annähernd gleich geeignet sind und das Kind jetzt allerdings schon seit Wochen beim Vater lebt, warum sollte man dies dann jetzt ändern!

Dies entspreche ja schließlich auch in einem solchen Fall dem Wohl des Kindes!